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Pfarrverbund
St. Engelbert / St. Michael
Chorfreizeit des Kinder- und Jugendchores St. Engelbert
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Von
kleinen und großen Problemen
Chorfreizeit
2006
von Lana Beres und
Lisa-Christin Kaiser In der ersten großen Kurve passierte das
Unglück: Die
Koffer kippten um! Trotz zahlreicher Aufbauversuche kam man
schließlich zu dem
Entschluss, sie einfach durch den Bus rutschen zu lassen. Kaum
angekommen,
ereilte uns schon das nächste Problem: Die Mädchen hatten ein
Zimmer weniger,
als ursprünglich geplant. Doch diese Situation wurde grandios
gemeistert, auch
wenn der Schreck über die relativ kleinen 12- Bett- Zimmer noch
ziemlich tief
saß. Nun endlich ein fantastischer Anblick: Das Buffett mit dem
Abendessen.
Nach ausgiebiger Stärkung machten wir uns mit Taschenlampen
und -völlig unnötigen- Regenjacken auf zur
Nachtwanderung. Doch diese war leider nicht lang genug, um die
„Großen“ vor der
nächsten Krise zu bewahren: Lange und ausführliche
Gespräche mit viel Gelächter
bis tief in die Nacht aus den Zimmern der Jüngeren. Trotz
allerschlimmsten
Befürchtungen, trat der erwartete Müdigkeitseffekt am
nächsten Morgen nicht
ein. Nur die „Großen“ blickten leicht verschlafen in
die Welt. Ein Schlemmerfrühstück
mit Vanillepudding, Schokostreuseln und frischer Ananas konnte den
Schönheitsmakel wieder ausgleichen. Nachdem auch der Letzte fertig war, ging es an die erste Probe: es wurden Lieder für die Messe am nächsten Tag geübt. Grade dachten wir die tiefsten Krisen schon hinter uns zu haben, da kam schon der nächste Schlag -direkt in die Magengrube: Das Mittagessen!!! Leichte Bedenken der „Kleinen“ wurden schnell beseitigt. Die Erbsensuppe schmeckte allen gut. Der Verdauungsspaziergang führte uns zur -etwas weiter als ursprünglich gedacht liegenden- Bushaltestelle. Wir fuhren ins kleine, aber feine Städtchen Haltern. Doch was ist eine Chorfreizeit ohne Probleme? Die Gruppeneinteilung zur Stadtralley wurde zu einem. Auch dieses Hindernis konnten wir galant überwinden. Es konnte mit der Stadterkundung losgehen. Die Masteraufgabe war nur mit Teamwork zu lösen: Einen neuen Liedtext auf die Melodie von „Rock me Amadeus“. Nach dieser Schwerstarbeit gab es für alle noch ein leckeres Eis. Müde wurden wir in der Jugendherberge direkt von einem neuen Problem überrascht. Es gab nur eine abschließbare und zwei auslaufende Duschen. Aber beim Abendessen waren doch alle sauber. Plötzlich erschien ER: Alfons Bartling, der den ganzen Chor versuchte zu einer erneuten Probe zu animieren. Dies gelang ihm wie vieles Andere sonst auch.Der Tag war sehr anstrengend, doch Schlaf war trotzdem ein Fremdwort. Nach mehrfachen Eingriffen der „Großen“ kehrte allmählich Ruhe ein. Der Sonntag begann relativ früh. 2 Pkws und ein Kleinbus fuhren den Chor zur Kirche. Eine problemlose Chorfreizeit wäre natürlich langweilig. Eine Bahnschranke mit langer Wartezeit ärgerte uns diesmal. Die Messe mit Keyboard, Gitarren und Flöten verlief trotzdem ohne weitere Komplikationen. Nach anstrengender Wanderung über Berg und Tal zurück zur Jugendherberge gab es ein sonntägliches Mittagessen: Klöße mit Rotkohl und Rouladen. Mit vollem Magen und viel Elan machten wir uns dran, das Abendprogramm vorzubereiten. Ausgiebige Gesang-, Tanz- und Sketchproben sowie die Vorbereitung einiger Spiele nahmen den restlichen Nachmittag in Anspruch. Diesmal konnten wir alle kleinen Problemchen direkt lösen. Der bunte Abend war ein voller Erfolg und wurde mit der Siegerehrung der selbstgedichteten Lieder vollendet. Alle waren sich einig, dass jede Gruppe den ersten Platz verdient hat. Nach einer recht ruhigen Nacht kam der krönende Abschluss der Chorfreizeit: Ein ganztägiger Besuch des Spiel- und Freizeitparks Ketteler- Hof in Haltern- Lavesum. Ein erlebnisreicher Tag ging mit einer DVD kurz vor dem Schlafengehen zu Ende. Nach einer abschließenden Probe am Dienstagmorgen wurden alle Koffer wieder vollgepackt und in den Bus gelegt. Dank der Erfahrung auf der Hinfahrt verlief die Rückfahrt total problemlos. Glücklich kamen wir alle in unserer Gemeinde an. Unser Fazit: Es können noch so viele -kleine oder auch große- Probleme auf einer Chorfreizeit sein, den Spaß verderben sie uns garantiert nie! |
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